Me and my MiniMe….Sweatshirt mit Rüschenärmel von „die Komplizin“

Ein dreifaches HipHipHurra..ich habe endlich die Shirts für Mette und mich fertig genäht, fotografiert und gebloggt.
Seit gefühlter Ewigkeit lagen diese beiden UFOs in meinem Nähzimmer.

Mette trägt übrigens eine Jeans, die ich Ihr vor Jahren..oder um ehrlich zu sein, vor 6Jahren gekauft habe..und in allen Grössen von 86/92 bis 128. Total bescheuert..ich weiss, aber ich fand die Jeans so toll!! Leider hat meine Tochter in den letzten 5Jahren Jeans partout nicht angezogen. Gestern hab ich also den letzten Versuch gestartet und nachdem sie anfänglich überhaupt nicht begeistert gewesen ist, hat sie inzwischen ihre Meinung geändert. Selbst die Jungs fanden ihr Outfit cool und die Meinung ihrer Brüder ist ihr schon wichtig.

Mette und ihre Jungs, so nennt sie ihre Brüder, die haben schon eine besondere Beziehung. Manchmal ist sie mittendrin und alle spielen zusammen und dann steht sie vor mir und meint, dass sie niemanden zum Spielen hat. Sie ist mein kleines Mädchen und das wird sie auch immer bleiben.

So Ihr Lieben zum Schnitt, muss ich wohl nicht mehr viel sagen.. einmal Sweatshirt mit Rüschenärmeln und dieses Mal mit Rüsche von Dana Lübke.
Mette hat ein Kapuziert von Lenipepunkt in abgewandelter Form an.
Nun noch schnell zu RUMS und dann ganz schnell schlafen.. mir fallen mal wieder die Augen zu.

#ITSME

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr da seid. Ich finde, es ist mal an der Zeit für eine kleine Vorstellungsrunde, denn nicht nur in meinem Leben auch hier auf meinem Blog hat sich ja einiges verändert… Also auf geht’s.

Ich bin Natascha, 42 Jahre alt verheiratet mit dem Göttergatten, Torsten auch genannt  und Mutter von fünf Kindern,
Ole 13 Jahre, Yul 11 Jahre, Per 9 Jahre, Tis 8 Jahre und Mette unser Küken 6 Jahre alt.
Wir leben tief im Westen, in Recklinghausen und zu unser Familie gehört noch Luna unsere `kleine Wölfin`und Jacomoo, Pups und Elvis die Ponys.
Meine Wurzeln liegen immer noch in Schleswig-Holstein, ich wurde in Eckernförde geboren und habe bis zu meinem 9. Lebensjahr in Schleswig-Holstein gelebt, die Verbundenheit zum Norden und dem Meer ist immer geblieben. Ich brauche in regelmäßigen Abständen einfach mal eine Brise Meerluft um meine Nase… da reicht der Dorfteich einfach nicht aus.
In meiner Kindheit bin ich öfter umgezogen..das ist quasi die Untertreibung schlechthin, mein Weg ging von Schleswig-Holstein nach Baden-Würtemberg und dann nach Nordrhein- Westfalen..die einzelnen Städte innerhalb der Bundesländer lasse ich einfach mal weg.
Nach meinem Abi und einer Zeit, der völligen Planlosigkeit, habe ich meine Sachen gepackt und bin als Au-Pair Mädchen nach Hastings, in Südengland gegangen. Das war eine wundervolle Zeit für mich. Ich liebe das Land und die Sprache noch heute, meine Au-Pair Familie hat mich mit offenen Armen aufgenommen und ich bin ein Stück zur Ruhe gekommen.
Mit Anfang 20 hatte ich überhaupt keinen Plan, was ich machen wollte.. BWL studieren hatte ich in Deutschland kurz ausprobiert und war gar nicht meine Welt..in den Steuervorlesungen bin ich vor lauter Spannung immer eingeschlafen..
Irgendetwas Kreatives wollte ich machen Innenarchitektur.. Design, was genau wusste ich noch nicht. In England gibt es an den Colleges sogenannte Foundation Years in Art and Design, eine super Möglichkeit um herauszufinden, was man eigentlich studieren möchte. Je nach College kann man einige Werkstätten durchlaufen, hat Vorlesungen in Kunstgeschichte und zu Beginn wird erstmal nur gezeichnet.

In diesem Jahr habe ich mehr gelernt und mich weiter entwickelt als die ganze Schulzeit vorher, Freundschaften geschlossen, die heute noch bestehen und an Selbstbewusstein gewonnen. Danach habe ich in London, am Chelsea College of Art and Design mein Kunststudium begonnen. London hört sich toll an..ist aber als Ottonormal Verbraucherstudent kein Zuckerschlecken.
Nach meinem Bachelor Abschluss bin ich zurück nach Deutschland und habe ein bisschen gejobbt.
So landete ich in Aachen und traf auf den heutigen Göttergatten.
Statt nach London zurückzugehen bliebb ich in Aachen und war die nächsten Jahre entweder schwanger oder habe gestillt, wie mal eine Freundin meinte. Wir haben in Aachen einen Gastronomiebetrieb..damals Besitos, heute Aposto, wohnten mitten in der Stadt und hatten für uns einen ziemlich perfekten Familienalltag.
Mit Oles Einschulung haben wir uns entschlossen, nach Recklinghausen zu ziehen.. die Wohnung wurde auf Dauer zu klein und wir wollten den Kindern ein natürlicheres Umfeld bieten. Oma und Opa in der Nähe, viel Grün und gleichzeitig schnell in die Stadt zu können ist schon eine ziemlich perfekte Konstellation.
Die ersten Jahre haben wir mit 7Personen auf 85qm gewohnt..und ja das war gar nicht so schlimm, wie es sich anhört..aber keine Dauerlösung, nur baut sich ein Haus auch nicht von Heute auf Morgen und schon gar nicht, wenn man vieles selber macht. Also mussten wir einfach etwas länger warten und konnten vor 3Jahren in unser Haus einziehen. So ganz fertig wird es nie sein, denn kaum habe ich eine Wand gestrichen, fange ich schon in der nächsten Ecke an etwas zu verändern, wer braucht ein Fitnessstudio, wenn man doch Möbel rücken oder Wände streichen kann..da fällt mir immer etwas ein.
Vor 7 Jahren habe ich mir das Nähen beigebracht und mit einem kleinem Laden im Dorf angefangen.. so entstand auch der Blog, FB und die Instagramseite. Mein Lädchen gibt es heute nicht mehr. Nach 5 Jahren war letzten Sommer Schluss und das ist gut so. Es war eine tolle Zeit, ich habe tolle Menschen getroffen und viel gelernt, aber es hat auch viel Kraft gekostet. Das Nähen macht mir heute wieder viel mehr Spass, weil ich nicht den Druck habe etwas nähen zu müssen, sondern einfach an der Maschine sitzen kann und mich austobe, wenn mir danach ist.
Für mich gibt es keine halben Sachen.. wenn ich etwas mache, dann richtig und mit ganz viel Leidenschaft und Herzblut und wenn etwas nicht gelingt, dann hat es einen Grund und am Ende ist man zumindest eine Erfahrung reicher.
Nun haben alle neuen Gesichter einen kleinen Einblick bekommen, wo ich eigentlich herkomme und wieso es den Blog überhaupt gibt.

Das Shirt habe ich natürlich selbst genäht, nach einem Schnitt von Dana Lubke aka die Komplizin und es war ein Geschenk für eine Freundin, um sie zu erinnern, dass wir Frauen nicht nur Mütter sind.. aber dazu mehr beim nächsten Mal.
Das sind übrigens meine Überschriften für die nächsten Blogartikel:
– ITSME 2.0 Die Frau hinter der Fassade
– THATSUS  das sind wir
– Waldorfschule, unsere Beweggründe und Erfahrungen

Schön, dass Ihr da wart und alles gelesen habt. Nun habe ich es doch noch am Donnerstag geschafft und springe noch schnell zu RUMS.
Eure Natascha

RUMS Shirt mit Ballonärmeln // Dana Lubke

Nun sitze ich hier und wollte mal eben einen Text für RUMS schreiben.
Wie immer habe ich all die Abende vorher kurz vorm Einschlafen kurze Texte im Kopf, die nur aufgeschrieben werden müssten, aber dann mag ich nicht nochmal aufstehen und versuche das Gedachte in meinem Kopf zu verankern… mit dem Ergebnis, dass es mir natürlich nicht mehr einfällt.
Und so geht es mir auch gerade…und zack da bin ich eingeschlafen.

Nun ist Mittwoch der Text will schnell geschrieben sein, die Fotos noch bearbeitet. Die Fotos von der 6jährigen Tochter schießen zu lassen, eine kleine Herausforderung. Sie hat es aber super gemacht.
Nun erzähle ich Euch einfach ein bisschen was über den Schnitt:
Ich habe das Shirt mit Ballonärmeln von Dana Lubke aka die Komplizin genäht und diesen Schnitt mal wieder inhaliert und ein bisschen dran gebastelt … als Kleid … aus Muslin … mit Beleg statt Bündchen.
Ich liebe es einfach, wenn ein Schnitt die Möglichkeiten lässt sich auszuprobieren.
Danas Schnitte sind eh modern, mit dem gewissen Etwas und schnell genäht. Allein die Schnittmusterverpackung und kein Ausschneiden oder Abpausen … ein Traum.
Den grauen Muslin mit den Pusteblumen bekommt Ihr übrigens in ihrem Dawanda Shop.

Dana findet Ihr übrigens auch auf Facebook >>>

Ich springe jetzt noch schnell zu RUMS und lasse Euch einen lieben Piratengruß da.

Ahoi,
Eure Natascha

Auf zu neuen (Blog-)Ufern

Hallo Ihr Lieben,
viele von Euch werden Ihn schon entdeckt haben und vielleicht wandert er bei der ein oder anderen sogar als Geschenk unter den Tannenbaum: Der RAGLAN.pulli4men von lenipepunkt

Ich habe das gute Stück schon vor Wochen Probe genäht und wollte Ihn eigentlich auch schon längstens zeigen, aber wie immer hat der Tag im Dezember einfach zu wenige Stunden.
Jetzt will ich das heutige RUMS aber nicht wieder verstreichen lassen und zeige Euch mal kurz, was unter meiner Nähmaschine hervorgehüpft ist.
An Testosteron mangelt es im Hause 5Traumpiraten ja nicht und mit vier Söhnen und einem Ehemann hatte ich theoretisch die freie Auswahl an zu benähenden Probe-Pulli-Trägern.
Praktisch musste ich mich aber trotzdem ganz schön ins Zeug legen, bis sich zumindest zwei meiner Männer vor die Kamera getraut haben … die anderen Probenäherinnen wissen, wovon ich spreche ;o)
Weil das Ganze mit den Fotos nicht so einfach war, habe ich mir einen kleinen Trick einfallen lassen: Ich bin mit gutem Beispiel voran gegangen und habe mir auch einen RAGLAN.pulli4men genäht, um meine Jungs bei der Fotosession im richtigen Outfit zu unterstützen.

Wer mich kennt, weiß dass bei den Traumpiraten halt alles ein bisschen anders ist und so wird aus einem Herrenpulli mit ein paar Änderungen ein gemütlicher Oversizepulli für die Piratenfrau!

Apropos anders:
Nach der Schließung meines Shops im Sommer, habe ich nun auch beschlossen meinen verwaisten Onlineshop vom Netz zu nehmen. So weit, so uninteressant, da meine bisherige Domain somit aber nicht mehr zum Inhalt meiner Seite passt, werde ich meinen Blog, der natürlich weiter bestehen soll, auf eine neue Domain umziehen!

Taadaaaah … ab sofort findet Ihr meine Seite unter www.5traumpiraten.de .
Mein Blog wohnt dann zwar unter einer neuen Adresse, sonst ändert sich aber nix. Bei mir wird es auch in Zukunft jede Menge Selbstgenähtes, Einblicke in unseren Piratenalltag und ganz viel Lebensfreude geben.

So, mehr will ich heute gar nicht mehr erzählen, jetzt gibt’s was auf die Augen:

Ahoi und auf ein Wiedersehen auf www.5traumpiraten.de
Eure Natascha

myself … sei deine eigene Marke

Heute nehme ich Euch mit auf eine kleine Reise in meine Vergangenheit. Es wird sehr persönlich und der Text wird länger, denn dieses Thema bekomme ich nicht als Kurzfassung hin. Lange bin ich mit dem Thema schwanger gegangen und war mir nicht sicher, ob ich den Artikel schreiben würde, aber nun ist es rund für mich und Voila..hier kommt der Artikel.

Er handelt von mir, Natascha Ehefrau, Mutter von 5 Kindern..und vor allem auch eine Frau über 40.

Nach 5 Schwangerschaften und 5 mal Stillen hat sich mein Körper natürlich verändert, einen Bandscheibenvorfall gab es auch noch gratis dazu und irgendwann spürte ich das Bedürfnis mich auch als Frau wieder bewusster wahrnehmen zu wollen.

Solange die Kinder relativ klein waren, steckte ich in meinem kleinen eigenen Kosmos und habe mich auch ein bisschen hinter der Mutterrolle versteckt.

Ich war es zwar leid, jeden zweiten Monat  für schwanger gehalten zu werden, aber so richtig geändert habe ich nichts.

Dann kam mein Bandscheibenvorfall und es war klar, nun muss ich etwas ändern. Mein Körper hat mir den Anstoss gegeben etwas zu tun. Damals habe ich mit meiner Behandlung bei meinem Chiropraktiker begonnen und ich bin Dank seiner Hilfe wieder ziemlich schnell auf die Beine gekommen. Es hat aber auch bedeutet, dass ich mich mit Themen auseinandergesetzt habe, die in mir schlummerten und mich belastet haben. Er und seine Frau sind inzwischen 2 wundervolle Freunde, die nicht nur mich, sondern uns als Familie begleiten und ohne diese beiden Menschen wäre in den letzten Monaten einiges anders gelaufen.

Heute geht es aber um ein für mich spezielles Thema.. nämlich wann fühle ich mich schön und kann meinen Körper so annehmen wie er ist.

Ich bin der klassische Fall eines pubertierenden Mädchens gewesen.. mit 15 emotional sehr aufgewühlt, wusste nicht so richtig wo ich hingehöre, dazu habe ich intensiv getanzt und bin recht schnell in einen Kreislauf aus Magersucht und Bulimie geraten.

Das war für meine Familie und mein Umfeld sehr schwer und die eigene Sucht vor anderen zu verstecken gehört dazu, aber genauso auch die Sprachlosigkeit oder Unsicherheit der Menschen um einen herum. Für mich war es ein langer Weg, der Umzug nach England um aus alten Mustern auszubrechen, war für mich enorm wichtig.

Erst mit den Schwangerschaften und meinen Kindern konnte ich meinen Körper als Frauenkörper akzeptieren; in gewisser Weise haben meine Kinder mich vor mir selbst gerettet.

Seit ich Mutter bin, hat sich einfach alles geändert und ich würde es nicht mehr zulassen, dass ich mich selber so schwäche, dass ich nicht für die Kinder da sein kann.. so richtig da sein. Ich möchte Ihnen ein Vorbild sein, den Jungs und meiner Tochter, sie sollen ihre Mama als starke und gesunde Frau erleben.

Wer mir schon eine Weile folgt hat ja auch bemerkt, dass ich zwischenzeitlich etwas weniger geworden bin und auf einmal habe ich gemerkt, wie schnell ich wieder in alte Raster zurückfallen kann. Ich hatte aber wundervolle Menschen um mich herum, die sich auch getraut haben, mit mir zu sprechen und vor allem meine Freundin hat mich immer wieder am Schlawittchen gepackt und wir haben viel geredet.

Heute kann ich sagen, dass ich mit mir zufrieden bin, mich wohlfühle und Essen mir keine Angst bereitet. Das Thema wird mich nicht ganz loslassen, aber ich habe es gut im Griff. Ich ernähre mich gesund, mache Sport und muss nicht alles kontrollieren, was ich zu mir nehme.

Ich möchte mit dem Artikel heute einfach Mut machen, offen zu sein und auch mal hinter die Fassaden zu schauen.

Jede Frau hat ihre ganz eigene Geschichte und jede ist ihre eigene Marke und dazu soll frau selbstbewusst stehen!

Wie geht es Euch denn? Seid Ihr immer d’accord mit Euch und Eurem Körper? Habt Ihr Frieden geschlossen mit Euren Eigenheiten, Lebenswegen und liebenswerten Macken? Oder kennt Ihr auch Phasen im Leben, wo Ihr mit Euch, Eurem Aussehen und Eurem Innenleben kämpft?

Während ich mich in den letzten Wochen mit den Gedanken rund um diesen Artikel getragen habe, hatte ich einen Idee:
Wie wäre es, wenn ich mir wortwörtlich eine eigene „Marke“ schaffe, die mich repräsentiert und die ich mir sogar aufs T-Shirt drucken kann … quasi als kleine Erinnerungsstütze!
Aus diesem Einfall ist eine kleine Plotterdatei entstanden, die ich mir auf meine neuen Shirts geplottet habe und die ich Euch gerne als Freebie zur Verfügung stellen möchte >>>
Freebie Plotterdatei „myself“:  plott_myself

Vielleicht möchtet Ihr ja auch Euer eigener Markenbotschafter werden, mit Stolz, Freude und einem kleinen Augenzwinkern.

Ich hoffe, Ihr habt soviel Freude an diesem Plott wie ich und würde mich freuen, wenn ich über das ein oder andere Myself Label bei Facebook oder Instagram stolpern würde. Damit ich das besser nachverfolgen kann, fände ich es super, wenn Ihr die Hashtags #myself und #seideineeigenemarke unter Eure Bilder packt.

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und freu mich auf viele Myself-Botschafterinnen!

Ahoi,
Eure Natascha

Mit Basic – RUMS durch den Alltag

*** In Kooperation mit EVERYTHING WE LOVE, Recklinghausen***

Kennt Ihr das? Ihr habt ein echtes Lieblingskleid im Schrank, aber leider ist das nicht so richtig tauglich für einen Alltag mit 5 Kindern plus Hund, der nur selten aus Cocktailempfang und rotem Teppich, sondern doch eher aus dem normalen Wahnsinn, Action mit den Kids und Wald- und Wiesentouren mit unserer Hündin Luna besteht.
Genau so ein Kleid wohnt seit unserer Sommer-Hochzeits-Garten-Party in meinem Schrank: Es ist schwarz, von vorne eigentlich recht schlicht, hat aber einen Rückenausschnitt, der so manchen Mann zum Weinen und bei kühlem Wetter die Lungenflügel zum Zittern bringt.

Wie das nun mal so ist am Anfang mit der unvernünftigen großen Liebe, übersieht frau ganz gerne mal die kleinen Macken und konzentriert sich auf all die tollen Eigenschaften, die natürlich überwiegen.
Aber ähnlich wie bei den echten Männer-Lieben, musste auch meine Kleid-Liebe irgendwann in den Alltagstest. Während das bei Männern vielleicht die „bringt er den Müll raus -Prüfung ist“, war es bei meinem Kleid der „Luna muss auch bei Herbstwetter Gassi-Test“.
Die traurige Erkenntnis meines Test lag dann auch relativ schnell auf der Hand: Der Mann darf bleiben ;o), das Kleid auch … aber eben nur für besondere Anlässe!

Aber ich wäre ja nun nicht Natascha, wenn die Lösung meines Beziehungsproblem sich nicht mit einem schönen Stoff, einem alltagstauglicheren Schnitt und meiner Nähmaschine lösen ließe!

Deswegen habe ich mir einfach noch mal zwei BASIC.kleider genäht, die dem Originalkleid ziemlich nahe kommt, aber eben alltagstauglich ist und über etwas mehr Stoff im Rückenbereich verfügt. Und was soll ich sagen? Es passt! So wie frau schnell merkt, wenn der neue Kerl einer zum behalten ist, habe ich gemerkt, dass mich die Else im Alltag sicher glücklicher machen wird und für die besonderen Momente im Leben, habe ich dann ja immer noch das Original! Ich würde sagen, das ist doch mal eine klassische Win-Win Situation.

Die Jacken, die Schuhe, die Sonnenbrille und der Schmuck, die meine BASIC.kleider erst zum Outfit machen, wurden mir für die Photos vom Concept Store EVERYTHING WE LOVE zur Verfügung gestellt.
Der Laden ist in der Löhrhofstraße 3 in Recklinghausen, dort gibt es neben coolen Klamotten von wirklich außergewöhnlichen Marken, auch tolle Deko, zauberhaften Schmuck und Leckeres!
Ihr solltet unbedingt mal vorbei schauen, wenn Ihr in Recklinghausen seid!

Jetzt springe ich mit meiner neuen Alltagsliebe noch schnell zu RUMS und wünsche Euch, dass Ihr auch Eure Liebe findet … im Kleiderschrank und überhaupt! ;o)

Ahoi
Eure Natascha

BASIC.kleid // Wer loslässt hat die Hände frei …

… über diesen Satz bin ich letztens bei einer meiner Pinterest-Runden gestolpert.
Diesen Satz trage ich seither mit mir rum und irgendwie beeindruckt er mich ziemlich nachhaltig.
Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich nach einem recht turbulenten Sommer mit vielen wichtigen Lebensentscheidungen so langsam wieder zur Ruhe und zum Durchatmen komme.
Die meisten von Euch haben ja mitbekommen, dass das Kapitel 5Traumpiraten-Lädchen seit Juli endgültig Geschichte ist und die Zeit danach im Zeichen der 5Traumpiraten Hochzeit (mein Mann und ich haben nach 15 Jahren in „gschlamperten Verhätnissen“ und 5 Piratenkindern endlich geheiratet) stand. Das alles war eine Achterbahnfahrt, die nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional all meine Energie in Anspruch genommen hat.
Während ich privat mein Familienglück auch in Zukunft ganz doll festhalten will, merke ich, dass ich an anderen Stellen Dinge loslassen muss, um die Hände wieder frei zu haben für all die anderen tollen Momente und Dinge im Leben, die mit Sicherheit noch auf mich warten.
Und hier kommt nun der Satz von oben wieder ins Spiel:
Ich bin gerade dabei meine Leidenschaft fürs Nähen, für Stoffe und alles was daran hängt in andere Bahnen zu lenken; oder vielleicht besser ausgedrückt, ich möchte wieder mehr zu meinen Wurzeln zurück. Dahin, wo ich war, bevor ich das Abenteuer Lädchen gestartet habe und die Näherei zu meinem Beruf wurde.
Ich möchte wieder dahin, wo ich aus purer Leidenschaft und Spaß an der Freude Dinge gestalten kann. Ich möchte nicht mehr darüber nachdenken müssen, welche Stoffe noch vernäht werden müssen, damit sie im Lädchen „besser gehen“. Ich möchte nur noch die Stoffe streicheln und vernähen, die ich wirklich liebe, die zu mir passen und mir Freude bereiten. Ich möchte meiner Kreativität freien Lauf lassen, ohne mich selbst in eine bestimmte Richtung zu drängen und Rücksicht auf „das Geschäft“ zu nehmen
Das klingt im Moment nach ganz schön viel „Ich möchte“, aber genau das ist es, weshalb ich mit der ganzen Näherei angefangen habe: Spaß, Freiheit, Leichtigkeit und Kreativität!
Und genau diese Punkte sollen wieder im Vordergrund stehen, schließlich bin ich nicht mehr die Geschäftsfrau und Kapitänin, sondern nur noch Natascha mit der Leidenschaft für schöne Dinge und das Selbermachen.
Das heißt natürlich nicht, dass ich mich die letzten Jahre die ganze Zeit zwingen musste und nur gegen mein eigentliches „ICH“ gearbeitet habe, aber eben doch, dass ich an der einen oder anderen Stelle ein paar Schritte nach links oder rechts gemacht habe, wo ich lieber geradeaus gegangen wäre.
Könnt Ihr das verstehen? Oder rede ich hier in Rätseln und langweile Euch womöglich?

Dann mache ich es mal etwas handfester:
Ich habe mir in der letzten Woche mal meinen Kleiderschrank vorgenommen und mit Entsetzen festgestellt, dass er nicht nur aus allen Nähten platzte, nein er war auch voller Teile, die ich genäht und außer zum Fotoshooting nie getragen hatte. Nicht, weil mir die Sachen nicht gefallen oder gepasst haben, nein, einfach weil es viel zu viel von allem war!
Und das ist eben das was ich meine; ich werde in Zukunft alles wieder eine Nummer kleiner machen, von einem Schnitt, den ich Probe nähen darf nicht drölfzig verschiedene Varianten schneidern, sondern ein oder zwei, mit Stoffen, die mir voll und ganz entsprechen, zu denen ich schon ganze „Outfit-Bilder“ im Kopf habe (wie in diesem Fall die Stiefel von „Everything We Love“, einem total schönen Concept Store in Recklinghausen, das Tuch ist von 10 Days Amsterdam), die oft von mir getragen werden und im besten Fall sogar zu Lieblingsteilen werden.
Ich freue mich natürlich immer noch, wenn ich für liebe Freundinnen wie Yvonne von Leni Pepunkt neue Schnitte vorab nähen und vielleicht sogar beim Entstehungsprozess beteiligt sein darf, das macht mir immer noch sehr großen Spaß und die netten Kontakte, die daraus entstehen, möchte ich auf keinen Fall missen. Aber in erster Linie möchte ich wieder mehr für mich und nach meinen tatsächlichen Bedürfnissen nähen!

Aus diesem Grund möchte ich auch mein Stofflager an aktuellen Herbst-Winterstoffen etwas abbauen. Solltet Ihr also Interesse haben meldet Euch doch einfach per Mail oder Kommentar an mich und wir finden bestimmt eine Möglichkeit, dass der ein oder andere Meter Stoff eine neue Besitzerin findet. Entweder bei einem Termin bei mir in Speckhorn oder auch übers Internet.

So, das soll es an dieser Stelle mit Text für heute auch gewesen sein, ich möchte Euch nur noch ein Teil zeigen, dass ich mit dieser Idee im Kopf umgesetzt habe und das tatsächlich zu einem echten Lieblingsteil werden könnte.
Ein schlichtes graues Kleid aus dem neuen Schnittmuster „BASIC.kleid“ von Leni Pepunkt, das es auch in der Kindervariante gibt, so dass ich Mette auch ein graues Kleid nähen musste … sie steht momentan total auf Partnerlook mit Mama und wenn es sich so schön anbietet, wie bei dem Schnittmuster, kann ich natürlich nicht nein sagen.

Das Kleid gibt es mit vielen Ausschnitt Varianten und kann auch als Shirt genäht werden, ich habe mich allerdings auf die Basic-Variante beschränkt, da sie mir irgendwie am meisten entsprach.
Vernäht habe ich einen gemütlichen Interlock in grau, der dem Kleid etwas mehr Festigkeit gibt und für die herbstlichen Temperaturen genau richtig ist.

Jetzt springe ich noch schnell zu RUMS und wünsche Euch viel Spaß mit dem neuen Schnitt.

Ahoi, Eure Natascha

Das Glück ist eine SOMMER.bluse – RUMS

Vielleicht wundert Ihr Euch ja etwas über meine Überschrift und fragt Euch, wie ein Kleidungsstück zu Eurem persönlichen Glück beitragen kann? Klar, das ist natürlich nur die halbe Wahrheit und die auch noch stark verkürzt, aber manchmal ist es ja wirklich nur ein kleiner Auslöser, der einem das eigene Glück vor Augen führt.
Und so ging es mir mit der neuen Leni Pepunkt SOMMER.bluse, die ich Probe genäht habe und die so quasi mein Auslöser zum Glück wurde.
Das klingt immer noch ziemlich schräg, aber wenn ich etwas ausführlicher werde (kleine Warnung ;o) ), könnt Ihr mich bestimmt verstehen.

Die letzten beiden Jahre waren für mich nicht ganz so leicht!
Ich habe seit meinem 40. Geburtstag mit mir gehadert; mit dem was mich im Alltag oft blockiert hat, mit Dingen, die in meinen Augen anders oder besser hätten laufen sollen, es stellten sich mir wichtige Fragen. Will ich so weiter machen, wie bisher? Muss es nicht noch etwas anderes geben? Wäre es nicht besser, noch mal alles über den Haufen zu werfen und neu und anders wieder aufzubauen?
Ihr seht schon – ohne, dass ich hier zu sehr ins Detail gehen möchte – diese Lebenswegstrecke war alles andere als ruhig und bequem.

Von außen betrachtet sah das vielleicht alles nicht so aus und ich hoffe, ich habe mein Umfeld da auch nicht zu sehr darunter leiden lassen, aber in mir hat es schwer gearbeitet. Und je länger ich mit mir und meiner Situation gehadert habe, umso tiefer habe ich mich in den Sumpf aus blöden Gedanken und Gefühlen rein gestrampelt, meine Luft zum Atmen wurde immer dünner.
Ich bin ja eigentlich kein Freund von Schimpfworten, aber: Die Kacke war ordentlich am Dampfen!!

Und an dieser Stelle kommt nun die SOMMER.bluse ins Spiel, wenn man so will:
Ich wollte auf eine der Blusenkleider unbedingt einen schönen Spruch plottern und habe deswegen Pinterest durchforstet.
Nach längerem Suchen (geht Euch das auch so, dass Ihr Euch bei Pinterest so richtig verlieren könnt?) bin ich über einen Spruch gestolpert, der mir so richtig die Augen geöffnet hat:
J’ai décidé d’être heureux parce que c’est bon pour la santé.
(Ich habe mich entschieden glücklich zu sein, denn das ist gut für die Gesundheit!)

Dieser Spruch hat den Schalter in meinem Kopf umgelegt, die letzten blöden Gedanken weg gewischt und mich mit einer Erkenntnis hinter meinem Laptop sitzen lassen:
ICH muss mich entscheiden, glücklich zu sein!!!
Es nützt nix, sich mit ewigen Fragen zu quälen und immer nur die negativen Seiten des Lebens zu sehen, die es natürlich gibt und die frau ja auch nicht immer in der Hand hat.
Was ich aber sehr wohl in der Hand habe, ist, meine Sicht auf die Dinge!
Ich kann mich verrückt machen, mich nachts schlaflos hin und her wälzen und unzufrieden sein. Es ist aber viel gesünder, nicht jeden Mist an sich heran zu lassen und sich den Dingen zuzuwenden, die man beeinflussen kann.
Oder um es mal etwas nautisch auszudrücken, schließlich sind wir hier bei den Traumpiraten: Ich kann den Wind nicht drehen, aber meine Segel richtig setzen!!

Wie gesagt, das Ganze ist natürlich ziemlich kurz zusammengefasst und sicherlich hat es letztendlich mehr gebraucht als diesen einen Pinterest Spruch, aber es ist dieser Moment, der etwas mit mir gemacht hat!

Zum Glück habe ich außerdem Menschen in meinem Umfeld, die meinen „Rumpelweg“ nicht nur brav mit mir mitgegangen sind und sich alles angeschaut haben.
Nein, sie haben die Ärmel hochgekrempelt, mich zum richtigen Zeitpunkt geschnappt, mir den Sumpf aus den Augen gewischt und mir ein paar sehr richtige und wichtige Fragen und Gedanken in die Hand gelegt.

Statt zu sehen, was alles nicht so toll läuft, haben sie meinen Blick darauf gelenkt, was gut ist in meinem Leben.
Statt mit mir zu lamentieren, haben sie mir gezeigt, wie ich Gefühle und Verbindungen, die vermeintlich zerrissen und kaputt waren, wieder aufnehmen und zu etwas Besserem machen kann. Ohne, dass Narben aus enttäuschten Erwartungen und unausgesprochenen Gefühlen zurück bleiben.
Statt mich in meiner Unsicherheit weiter anzutreiben, haben sie mich stabilisiert und mir die nötige Ruhe gegeben um wichtige Entscheidungen zu treffen.

So, bevor es hier jetzt zu tiefschürfend wird, zeige ich Euch mal ein paar Fotos von meinem Mottokleid und seinen „Geschwistern“.
Dir, lieber Yvonne, gilt natürlich auch noch mal ein Dankeschön, Du hast wieder einen tollen Schnitt gezaubert, der das Zeug zum Lieblingsteil hat und sogar lebensverändernd sein kann. ;o)

Jetzt springe ich noch kurz zu RUMS und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Ahoi,
Eure Natascha

Sommer, Sonne, Dandelion …

Weil ich letzte Woche ja doch textmäßig etwas ausgeufert bin, habe ich mir ganz fest vorgenommen, mein RUMS in dieser Woche wird deutlich wortärmer! ;o)

Außerdem knallt der Lorenz hier im Pott heute echt ordentlich – für alle Nichtwestfalen: Die Sonne scheint vom feinsten – und deswegen mache ich nur einen kleinen Zwischenstopp am PC.
Meine kleine Große wartet schon sehnsüchtig auf mich, den gleich geht es zum Frühlingsfest in Ihren Kindergarten, wo sie Ihren großen Auftritt als „Gedichtvorträgerin“ hat. Sie freut sich schon wie Bolle und ich als Mama bin natürlich auch schon gespannt.

Ein kleiner Ausflug zur Eisdiele ist bestimmt auch noch drin und dann kann ich gleich mein neues Sommerkleidchen ausführen: Das DANDELION von Shhhout!, das ich probenähen durfte.
Ursprünglich hatte Kathrin Dandelion sich als Umstands-Shirt ausgedacht, aber wer mich kennt, weiß, wie gerne ich mein eigenes Ding aus den Schnitten mache und so habe ich dem Shirt ein Röckchen „dran gehängt“ und zum Dandelion Kleidchen gemacht …. so statt Babybauch! ;o)
Das kam in der Probenähgruppe so gut an, dass Kathrin sich noch mal an den Schnitt geschickt hat und eine Kleidvariante hinzugefügt hat. Ich finde Dandelion sowohl als Shirt, wie auch als Kleid ganz prima und mit Sicherheit auch für Frauen mit und ohne Babykugel super geeignet!

Vielen Dank, liebe Kathrin, dass Du meine kleine Idee so super aufgenommen hast und entschuldige bitte, dass ich Dir damit Deinen Zeitplan etwas durcheinander geworfen habe.

So, bevor ich jetzt aber textlich wieder ausarte, springe ich noch kurz zu RUMS und dann heißt es den Sommer genießen, wer weiß wie lange er bleibt!

Ahoi,
Eure Natascha

Klare Kante zeigen mit KANTIG.kleid

Seit ein paar Tagen liege ich mit einem meiner 5 Piraten im Clinch, weil es seit neustem in seiner Klasse ein paar Kinder gibt, die den „Wert“ ihrer Klassenkameraden/Freude darüber definieren, dass das richtige Label auf T-Shirt und Buxe zu finden ist.
Allein darüber könnte ich mich schon tierisch aufregen, zumal ich die individuellen, bunten und selbstgenähten Klamotten so liebe und meine Kids bis jetzt damit auch immer glücklich waren.
Klar, unser Teenie will sich mittlerweile nur noch in „dezenten“ Farben benähen lassen, aber das fehlende Markenetikett stört auch ihn nicht!

Einerseits kann ich es ja verstehen, dass man möchte, dass das eigene Kind „dazu gehört“ und es ist sicherlich auch nicht einfach, sich gegen sein Kind zu stellen, dessen Zorn auf sich zu ziehen und die ein oder andere Diskussion und viele böse Blicke auszuhalten.
Viele Eltern sind da wahrscheinlich einfach unsicher und wissen nicht so recht, wie sie mit so einer Situation umgehen sollen. Schließlich möchte man den Haussegen nicht in Schieflage schupsen und Unstimmigkeiten mit den Kindern sind für die meisten Eltern nur schwer auszuhalten.
Aber – und dieses aber wiegt für mich sehr viel schwerer – wir Eltern haben doch wohl auch die Pflicht unseren Kindern so etwas wie Werte zu vermitteln, dass es eben nicht darauf ankommt, was man hat oder wie viel man sich leisten kann, dass es viel mehr wert ist, dass jemand einen guten Charakter hat, freundlich oder lustig ist. Dass man mit jemandem befreundet ist, weil er besonders gut zuhören kann oder sich immer für die Schwächeren einsetzt und es nun wirklich schnurzpiepe ist, ob auf den Klamotten das richtige Logo aufgenäht ist oder die Sachen eben no name oder mit Liebe selbst genäht sind.
Mir ist es wichtig meine Kinder zu individuellen, freiheitsliebenden und selbst denkenden Menschen zu erziehen, die sich ein eigenes Bild machen und Menschen nicht nach Äußerlichkeiten bewerten!
Und dann nehme ich es auch gerne in Kauf, einfach mal die „böse“ Mama zu sein, die den Spielverderber gibt und sich „peinlicherweise“ auch noch einmischt und ein Gespräch mit dem Klassenlehrer sucht.
Das ist vielleicht nicht besonders lustig – weder für meinen Sohn, noch für mich als Mama -, aber ich bin schließlich nicht (ausschließlich) dazu da, die Freundin meiner Kinder zu sein, ich bin die Mutter und in der Pflicht meinen Kinder ein Weltbild zu vermitteln, hinter dem ich stehen kann und das (meiner Meinung nach) richtig ist.
Ein weiterer Aspekt, der mich ärgert, ist, dass ich diese Diskussion in der Waldorfschule führen muss. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich mich da mit dem Thema „coole Klamotten“ eher nicht auseinander setzen muss, zumal unsere Schule eigentlich sehr darauf achtet einen guten Klassenverband zu fördern und Ausgrenzung einzelner nicht duldet.
Deswegen war es mir auch so wichtig, mich direkt mit dem Klassenlehrer in Verbindung zu setzen, damit er die Chance hat, das mit seiner Klasse zu besprechen und eine Lösung zu finden.
Auch wenn mein Sohn das nicht wollte, um nicht „doof und als Petze“ da zustehen und mir seine Meinung auch mehr als deutlich gesagt hat.
Aber da müssen wir durch: Ich als Mutter und er als Sohn!!
Manchmal ist es einfach wichtig klare Kante zu zeigen, auch wenn man Gegenwind abkriegt!

Wie ist das denn bei Euch? Habt ihr auch so Eure Diskussionen mit den Kindern, wenn es um so schöne Dinge wie Statussymbole, Fernsehzeiten und ähnliches geht?
Oder ist Euch der Familienfrieden mehr wert und Ihr lasst auch mal Dinge durchgehen, die Euch eigentlich nicht so gefallen?
Ich für meinen Teil werde mich jedenfalls auch in Zukunft bei Bedarf in den Gegenwind stellen, um meinen Kinder zu zeigen, dass es wichtig ist, sich für die eigenen Überzeugungen einzusetzen. Und damit sie lernen, dass wir nicht immer einer Meinung sein müssen, um eine glückliche Familie zu sein!

Das richtige Outfit für den nächsten Streit habe ich übrigens auch schon … ist das nicht eine großartige Überleitung.
Das KANTIG.kleid von Leni Pepunkt. Genau das richtige, wenn man mal Kante zeigen möchte.
Ich mag das Kleid total gerne, der Schnitt ist wirklich besonders. Und etwas „anders“ zu nähen. Die in der Taille nach vorne gezogenen Seitennähte, in denen die Tasche dann auch noch verschwindet machen das Kleid zu etwas Besonderem.

Ich springe jetzt noch schnell zu RUMS und wünsche Euch einen schönen Donnerstag.

Ahoi,
Eure Natascha