#ITSME

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr da seid. Ich finde, es ist mal an der Zeit für eine kleine Vorstellungsrunde, denn nicht nur in meinem Leben auch hier auf meinem Blog hat sich ja einiges verändert… Also auf geht’s.

Ich bin Natascha, 42 Jahre alt verheiratet mit dem Göttergatten, Torsten auch genannt  und Mutter von fünf Kindern,
Ole 13 Jahre, Yul 11 Jahre, Per 9 Jahre, Tis 8 Jahre und Mette unser Küken 6 Jahre alt.
Wir leben tief im Westen, in Recklinghausen und zu unser Familie gehört noch Luna unsere `kleine Wölfin`und Jacomoo, Pups und Elvis die Ponys.
Meine Wurzeln liegen immer noch in Schleswig-Holstein, ich wurde in Eckernförde geboren und habe bis zu meinem 9. Lebensjahr in Schleswig-Holstein gelebt, die Verbundenheit zum Norden und dem Meer ist immer geblieben. Ich brauche in regelmäßigen Abständen einfach mal eine Brise Meerluft um meine Nase… da reicht der Dorfteich einfach nicht aus.
In meiner Kindheit bin ich öfter umgezogen..das ist quasi die Untertreibung schlechthin, mein Weg ging von Schleswig-Holstein nach Baden-Würtemberg und dann nach Nordrhein- Westfalen..die einzelnen Städte innerhalb der Bundesländer lasse ich einfach mal weg.
Nach meinem Abi und einer Zeit, der völligen Planlosigkeit, habe ich meine Sachen gepackt und bin als Au-Pair Mädchen nach Hastings, in Südengland gegangen. Das war eine wundervolle Zeit für mich. Ich liebe das Land und die Sprache noch heute, meine Au-Pair Familie hat mich mit offenen Armen aufgenommen und ich bin ein Stück zur Ruhe gekommen.
Mit Anfang 20 hatte ich überhaupt keinen Plan, was ich machen wollte.. BWL studieren hatte ich in Deutschland kurz ausprobiert und war gar nicht meine Welt..in den Steuervorlesungen bin ich vor lauter Spannung immer eingeschlafen..
Irgendetwas Kreatives wollte ich machen Innenarchitektur.. Design, was genau wusste ich noch nicht. In England gibt es an den Colleges sogenannte Foundation Years in Art and Design, eine super Möglichkeit um herauszufinden, was man eigentlich studieren möchte. Je nach College kann man einige Werkstätten durchlaufen, hat Vorlesungen in Kunstgeschichte und zu Beginn wird erstmal nur gezeichnet.

In diesem Jahr habe ich mehr gelernt und mich weiter entwickelt als die ganze Schulzeit vorher, Freundschaften geschlossen, die heute noch bestehen und an Selbstbewusstein gewonnen. Danach habe ich in London, am Chelsea College of Art and Design mein Kunststudium begonnen. London hört sich toll an..ist aber als Ottonormal Verbraucherstudent kein Zuckerschlecken.
Nach meinem Bachelor Abschluss bin ich zurück nach Deutschland und habe ein bisschen gejobbt.
So landete ich in Aachen und traf auf den heutigen Göttergatten.
Statt nach London zurückzugehen bliebb ich in Aachen und war die nächsten Jahre entweder schwanger oder habe gestillt, wie mal eine Freundin meinte. Wir haben in Aachen einen Gastronomiebetrieb..damals Besitos, heute Aposto, wohnten mitten in der Stadt und hatten für uns einen ziemlich perfekten Familienalltag.
Mit Oles Einschulung haben wir uns entschlossen, nach Recklinghausen zu ziehen.. die Wohnung wurde auf Dauer zu klein und wir wollten den Kindern ein natürlicheres Umfeld bieten. Oma und Opa in der Nähe, viel Grün und gleichzeitig schnell in die Stadt zu können ist schon eine ziemlich perfekte Konstellation.
Die ersten Jahre haben wir mit 7Personen auf 85qm gewohnt..und ja das war gar nicht so schlimm, wie es sich anhört..aber keine Dauerlösung, nur baut sich ein Haus auch nicht von Heute auf Morgen und schon gar nicht, wenn man vieles selber macht. Also mussten wir einfach etwas länger warten und konnten vor 3Jahren in unser Haus einziehen. So ganz fertig wird es nie sein, denn kaum habe ich eine Wand gestrichen, fange ich schon in der nächsten Ecke an etwas zu verändern, wer braucht ein Fitnessstudio, wenn man doch Möbel rücken oder Wände streichen kann..da fällt mir immer etwas ein.
Vor 7 Jahren habe ich mir das Nähen beigebracht und mit einem kleinem Laden im Dorf angefangen.. so entstand auch der Blog, FB und die Instagramseite. Mein Lädchen gibt es heute nicht mehr. Nach 5 Jahren war letzten Sommer Schluss und das ist gut so. Es war eine tolle Zeit, ich habe tolle Menschen getroffen und viel gelernt, aber es hat auch viel Kraft gekostet. Das Nähen macht mir heute wieder viel mehr Spass, weil ich nicht den Druck habe etwas nähen zu müssen, sondern einfach an der Maschine sitzen kann und mich austobe, wenn mir danach ist.
Für mich gibt es keine halben Sachen.. wenn ich etwas mache, dann richtig und mit ganz viel Leidenschaft und Herzblut und wenn etwas nicht gelingt, dann hat es einen Grund und am Ende ist man zumindest eine Erfahrung reicher.
Nun haben alle neuen Gesichter einen kleinen Einblick bekommen, wo ich eigentlich herkomme und wieso es den Blog überhaupt gibt.

Das Shirt habe ich natürlich selbst genäht, nach einem Schnitt von Dana Lubke aka die Komplizin und es war ein Geschenk für eine Freundin, um sie zu erinnern, dass wir Frauen nicht nur Mütter sind.. aber dazu mehr beim nächsten Mal.
Das sind übrigens meine Überschriften für die nächsten Blogartikel:
– ITSME 2.0 Die Frau hinter der Fassade
– THATSUS  das sind wir
– Waldorfschule, unsere Beweggründe und Erfahrungen

Schön, dass Ihr da wart und alles gelesen habt. Nun habe ich es doch noch am Donnerstag geschafft und springe noch schnell zu RUMS.
Eure Natascha

4 Kommentare zu “#ITSME

  1. Du hast ja eine spannende Lebensgeschichte. Das Shirt sieht super aus, ist der Plott selbst gemacht, oder gibt’s die Datei irgendwo zu kaufen? Mein Plotter und ich lernen uns gerade erst kennen.
    Liebe Grüße Britta

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